Wetter spielt auf so einer Tour – wie mein Bruder völlig richtig bemerkt hat, immer eine wichtige Rolle. Und weil das so ist, wählen wir den Sonnenschein. Entgegen aller Wetterprognosen haben wir auch am dritten Tag richtig famoses Wetter gehabt. Regenschauer gab es nur einen winzig kleinen – vergessen wir das mal.
Das Wetter passte dann auch prima zur Wegstrecke. Kein Scherz: Außerhalb der Ortschaften sind wir heute auf knapp 50 Kilometern keinem Auto begegnet – einzig zwei Lastwagen der Könige der Nutzholzgewinnung kamen uns im Wald entgegen.
Dafür waren die Örtchen auf den ersten 35 Kilometern auf Meitze-Niveau – soll heißen sehr schön, aber außer Schützenhaus und Bolzplatz gab es da nicht viel. Besonder keinen Bäcker, dabei hat sich Sonja so nach einem Teilchen gesehnt.
Das fanden wir dann erst kurz bevor wiir uns für den anstrengenden Weg auf dem Harzrundweg nach Wolfshagen machten. Die Steigungen durch den wunderschönen Harz ließen sich tatsächlich nur schiebend bewältigen. Belohnt wurden wir mit einem krassen Ausblick auf ein Gewitter im Nachbartal, bevor wir trocken den Campingplatz erreichten.
Erwähnt habe ich noch gar nicht, dass wir seit gestern auf der R1 fahren. Leine-Weser-Radweg und Leine-Radweg haben wir bereits hinter uns gelassen, ebenso wie das Weserbergland und werden uns nun noch ein bis zwei Etappen im Harz aufhalten.
So, nun den gesammelten Schweiß abduschen und dann geht es morgen frisch weiter.
PS: Mein Fahrrad macht mir immer noch Sorgen. PSII: Liebe Arbeitskollegen. Es ist noch Buttermilch im Kühlschrank. Prost. 🙂
PSIII: Liebe Oldenburger Arbeitskollegen –
gibt’s bei euch abgesehen von der Buttermilch vielleicht auch noch einen weißen Ventilator, der charmant rasselt, wenn er Luft verwirbelt? Ich vermisse meinen nämlich immer noch und habe ja Herrn Ohm in Verdacht…
Lieber Martin, liebe Sonja: Tja, hättet ihr mal schön eine Tour durch die Wesermarsch gemacht, hättet ihr nicht schieben müssen, es sei denn, es ginge auf den Deich! Aber nein, ihr wolltet ja eine fancy Tour auf der R1 machen, tzztzzz 😉 Viel Spaß auf der nächsten Etappe!
Ich bin zwar nicht auf der Suche nach Teilchen, aber ständig auf der Suche nach Katzen, die keinen Laut von sich geben, immer brav sind und mich immer alleine lassen. Meistens merke ich nicht mal, dass Katzen da sind. Vielleicht ändert sich das ja noch. Weiterhin viel Spaß.
Hi Natascha,
das mit der Buttermilch muss ich morgen erst einmal überprüfen. Hoffentlich lässt sich die Kühlschranktür noch öffnen.
Mit einem Ventilator können wir leider nicht dienen, wir sitzen nämlich mit Herrn Ohm im Keller und frieren auch bei 30 Grad im Schatten vor uns hin. Da ist eher Heizung angesagt.
Die braucht Ihr, liebe Sonja und lieber Martin, sicher nicht. Bei der Strecke, die Ihr schon in den paar Tagen zurückgelegt habt, dürfte der eigene Ofen auf Hochtouren laufen.
Es grüßt Euch Kellerkind Martina.