Regen, Tauwetter, Schnee – der ewige Winter zeigt sich derzeit nicht von seiner schönsten Seite. Hungrig und ein wenig Nähe bedürftig war gestern auch der Hase, der es sich für einige Stunden im Garten meiner Eltern gemütlich gemacht hat. Mit seinen großen Löffeln war seine Tarnung nur mäßig gelungen.
Wenig unauffällig waren auch die bunten Eier, die mir heute in meinem Lieblingsdiscounter ins Auge stachen. Als ich mich beim gut geschulten Personal darüber beschwerte, dass es tatsächlich schon gefärbte Ostereier am 1. Februar zu kaufen gibt, zeigte der Kassierer auf das große Regal mit den zahlreichen Osterartikeln.
Diese Chance ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Wer schon alles daran setzt, die ersten Spekulatius im Jahr auftischen zu können, der sollte auch vor einem Osterhasen nicht halt machen. Ärgerlicherweise musste ich feststellen, dass sämtliche Schoko-Osterhasen fehlerhaft in ihre Tüten verpackt wurden. Der Hase schaut auf das Etikett und man kann ihm nicht ins Gesicht schauen. Selbstverständlich habe ich den freundlichen Verkäufer darauf hingewiesen, der sich ohne zu zögern bereit erklärte, heute nach Dienstschluss Überstunden zu schieben und diesen Fauxpas zu beheben. So muss das sein.
Allerdings wollte daheim beim Anblick der trostlosen Hasen-Eier-Gemisch-Tüte noch keine richtige Osterstimmung aufkommen. Also habe ich den Hasen befreit, die Eier versteckt und – schwupps – jetzt ist Ostern. Frohes Fest!
Klingt so, als hättest Du einen neuen Kumpel in Deinem Lieblingsdiscounter! Der freut sich bestimmt auf weitere Tipps zur kundenfreundlichen Sortimentsgestaltung.
Ich habe heute allerdings meinen Kontrollgang verpasst, ob die Hasen nun wirklich den freien Ausblick haben … und morgen sind bestimmt schon alle ausverkauft.