Last Exit: Corona


Fahr wir oder fahren wir nicht? In Zeiten der Corona-Krise war das eine ernsthafte Überlegung, die wir anders entschieden, als viele andere Besucher des Michy Reincke-Konzerts am gestrigen Donnerstag, 12. März, im Hamburger Planetarium. Etliche Plätze blieben im ausverkauften Kuppelsaal frei, was Michy vielleicht nicht überraschte, aber mindestens irritierte.

Seine sonst lockeren Ansagen waren angesichts des sehr ruhigen und kleinen Publikums etwas holprig und mehr als einmal versuchte er uns seine esoterische Weltsicht näher zu bringen oder von seiner Vergangenheit im Sog von Rauschmitteln zu erzählen. Wobei ich mir nicht sicher bin, dass er angesichts seiner manchmal Wirren Ansichten vielleicht mal wieder etwas eingeworfen hatte.

Nicht alles war allerdings wirr, das ein oder andere Mal brauchte er uns auch mit denkenswerten Einwürfen zum Grübeln, wenn er zum Beispiel über die Auswirkungen der Corona-Krise für die Gesellschaft philosophierte.

Im Mittelpunkt standen natürlich seine – diesmal überwiegend ruhigen – Songs, die gepaart mit träumerisch-schönen Bildern über unseren Köpfen schon fast für eine yogareske Entspannung sorgten.

Für mich gilt: Hauptsache Nächte übers Eis ist dabei – war es.

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