{"id":2,"date":"2006-10-30T23:42:38","date_gmt":"2006-10-30T22:42:38","guid":{"rendered":""},"modified":"2006-12-06T00:49:12","modified_gmt":"2006-12-05T23:49:12","slug":"uber","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.mofodesign.de\/blogg\/uber\/","title":{"rendered":"mofodesign"},"content":{"rendered":"<p><strong>\/Mofodesign\/<\/strong><\/p>\n<p>Das Mofodesign ist im allgemeinen eine fr\u00f6hliche und optimistische Pers\u00f6nlichkeit, die sich in seiner Standfestigkeit auch von noch so widrigen Lebenumst\u00e4nden nur selten negativ beeinflussen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Im Kern ist das gemeine Mofodesign &#8211; und das soll nicht verschwiegen sein &#8211; aber von viel dunklem Humor ausgef\u00fcllt. Leider kommt der humoristische Kern des Mofodesign h\u00e4ufiger auf direktem Wege \u00fcber den vokalbildenen Schlund zum Ausbruch, ohne vorher den nicht immer unwichtigen Weg durch das ausgepr\u00e4gte Denkgeb\u00e4ude zu machen. Dieser verhinderte Umweg f\u00fchrt zu einem h\u00e4ufigen Unverst\u00e4ndnis beim geneigten Zuh\u00f6rer, die diesen h\u00e4ufig mit unerwarteter Wucht vor den Kopf trifft.<\/p>\n<p>Erst wer das leicht selbstgef\u00e4llige Mofodesign durch h\u00e4ufigeren Umgang zu sch\u00e4tzen wei\u00df, lernt mit dieser Fehlfunktion des instabilen Kerns umzugehen und die Ausbr\u00fcche rechtzeitig abzuwehren. Wer mit den Abwehrmechanismen vertraut ist, kann so Freundschaft zum Mofodesign aufbauen. Eine zwischenmenschlich-mofodesign&#8217;sche Beziehung, die sich durchaus lohnen kann.<\/p>\n<p>Diese Definition kann durchaus noch erweitert und abge\u00e4ndert werden. Andere Versuche sich dem Ph\u00e4nomen Mofodesign zu n\u00e4hern, sind schon gemacht worden und sollen nicht verschwiegen werden:<\/p>\n<p>_________________________________________________________<\/p>\n<p><strong> \/mofo\/ <\/strong><\/p>\n<p><strong>mo<\/strong>ve <strong>fo<\/strong>rward (e.g. elevate my soul)<\/p>\n<ul>track no.1 (pop\/u2):<br \/>\nLookin&#8216; for to save my, save my soul<br \/>\nLookin&#8216; in the places where no flowers grow.<br \/>\nLookin&#8216; for to fill that God-shaped hole<br \/>\nMother, mother-suckin&#8216; rock an&#8217;roll.<br \/>\nHoly dunc, space junk comin\u00ed in for the splash<br \/>\nWhite dopes on punk staring into the flash.<br \/>\nLookin&#8216; for the baby Jesus under the trash<br \/>\nMother, mother-suckin&#8216; rock an&#8216; roll.<br \/>\nMother. (scat singing)Mother, am I still your son?<br \/>\nYou know I&#8217;ve waited for so long<br \/>\nTo hear you say so.Mother, you left and made me someone.<br \/>\nNow I&#8217;m still a child, but no one tells me no.Lookin&#8216; for a sound that&#8217;s gonna drown out the world.<br \/>\nLookin&#8216; for the father of my two little girls.<br \/>\nGot the swing, got the sway, got my straw in lemonade.<br \/>\nStill lookin&#8216; for the face I had before the world was made.<br \/>\nMother, mother-suckin&#8216; rock an&#8216; rollSoothe me, mother<br \/>\nRule me, father<br \/>\nMove me, brother<br \/>\nWoo me, sister.<br \/>\nSoothe me, mother<br \/>\nRule me, father<br \/>\nShow me, mother<br \/>\nShow me, mother.Show me, mother<br \/>\nShow me, mother<br \/>\nShow me, mother<br \/>\nShow me, mother.<\/ul>\n<p><strong>\/design\/<\/strong><\/p>\n<ul>Im Englischen und Franz\u00f6sischen bedeutet design \u201eGestaltung\u201c oder \u201eEntwurf\u201c, w\u00e4hrend das italienische disegno &#8222;Zeichnung&#8220; st\u00e4rker einen erprobenden Vorgang betont, \u00e4hnlich dem spanischen dise\u00f1o. Im Gegensatz zum deutschen Sprachgebrauch, der eher auf formal\/k\u00fcnstlerischen Aspekte abzielt und den Designbegriff weitgehend verdinglicht, umfasst der angels\u00e4chsische Begriff design auch technisch-konstruktive Anteile der \u201eGestaltung\u201c. Im Deutschen ist die Bezeichnung &#8222;Design&#8220; als Bezeichnung f\u00fcr den Prozess des bewussten Gestaltens vor allem einer Fachszene gel\u00e4ufig. Im Verlauf der j\u00fcngeren Designgeschichte wurde er Bestandteil des allgemeinen Sprachgebrauchs. Hier dient er h\u00e4ufig als Sammelbegriff f\u00fcr alle bewusst gestalteten Aspekte eines realen oder virtuellen Objektes, einer Dienstleistung oder Marke. Design wird damit entgegen dem Selbstverst\u00e4ndnis der Designer immer noch als Applikation, als &#8222;add on&#8220; missverstanden, das vor allem \u00e4sthetischen Regeln zu folgen habe. Tats\u00e4chlich ist der Designprozess in seiner Praxis weitgehend wertneutral. Seine Ergebnisse sind stets vorl\u00e4ufig und k\u00f6nnen von anderen Designprozessen verbessert, \u00fcberholt oder in Frage gestellt werden. Die Ausweitung des Designbegriffes, seine \u00d6ffnung zu verschiedenen Lebensbereichen, die seit den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts zu beobachten ist, f\u00fchrte weltweit zu einem verst\u00e4rkten Interesse an den Ergebnissen des Designvorganges und bewirkte zugleich eine st\u00e4rkere Unsch\u00e4rfe des Begriffs. Der Wandel des Designbegriffs wird von einem Teil der in den Designprozess Involvierten als &#8222;Inflationierung&#8220; kritisiert. Tats\u00e4chlich hat sich nicht nur der Sprachgebrauch gewandelt, vor allem die Anwendungsbereiche von Designprozessen haben sich vermehrt. Den Begriff &#8222;Design&#8220; allein auf den Entwurf von Objekten zu beschr\u00e4nken entspricht daher nicht mehr den Tatsachen. Die R\u00fcckkehr zu tradierten Begriffen wie &#8222;Form&#8220; oder &#8222;Gestalt&#8220; verbietet sich damit schon aus rein sachlichen Gr\u00fcnden.<\/ul>\n<p><a href=\"mailto:martin@mofodesign.de\">kontakt mit dem gemeinen mofodesign<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\/Mofodesign\/ Das Mofodesign ist im allgemeinen eine fr\u00f6hliche und optimistische Pers\u00f6nlichkeit, die sich in seiner Standfestigkeit auch von noch so widrigen Lebenumst\u00e4nden nur selten negativ beeinflussen l\u00e4sst. Im Kern ist das gemeine Mofodesign &#8211; und das soll nicht verschwiegen sein &#8211; aber von viel dunklem Humor ausgef\u00fcllt. 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