V wie Peace out 3


Thees Uhlmann im Schlachthof

„Das fängt ja gut an – ich bin so aufgeregt“, war der zweite Satz, den Thees Uhlmann am Mittwoch, 30. Oktober, an seine Fans im Schlachthof in Bremen richtete. Sein erster war: „Nochmal!“, nachdem er schon bei der ersten Strophe des Openers „Weiße Knöchel“ daneben lag. Es sollte nicht der einzige Hänger beim Tourauftakt bleiben, aber wohl kaum einer im ausverkauften Schlachthof wird dies dem sympathischen Ex-Landei aus dem Cuxland Übel genommen haben.

Peace out – zwei Finger in der Luft – egal ob bei dem „Mädchen von Kasse zwei“ oder dem V, dass die Zugvögel am Firmament bilden. Thees ist in der Heimat und irgendwie kann sich keiner vorstellen, dass er wirklich Konzerte im Süden der Republik geben kann. Verstehen die Menschen ihn dort überhaupt, wenn er von Deichen, Zugvögeln und Gegenwind beim Fahrradfahren singt. Und kann Thees überhaupt noch singen? Morgen. Übermorgen. Oder schaltet er abseits des flachen Landes, wo seine „Moleküle herkommen“, einen Gang zurück. So viel Einsatz beim Wahl-Berliner. Er schreit, singt und tanzt wie Joe Cocker und er hat doch noch 22 Konzerte in 24 Tagen vor sich.

Und ein bisschen Energie braucht er noch, wenn er zum Abschluss bei Mama und Papa im Schützenhof auftritt. In Hemmoor. Hinterm Deich.

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3 Gedanken zu “V wie Peace out