Bezwungen: Die Köhlbrandbrücke


Sonja sagte, ich solle keine Lauf machen, dessen Namen ich nicht aussprechen kann. Nicht immer höre ich auf die Weisungen meiner Frau und so startete das Team Martin² heute in Hamburg beim Köhlbrandbrückenlauf. Punkt 12 Uhr gab es den Startschuss für die ersten 2850 Teilnehmer (um 15 Uhr gab es noch einen zweiten Start). Schon nach einem Kilometer ging es auf die erste Brücke als kleiner Vorgeschmack auf den Namensgeber des Laufes, dessen Steigung nach drei Kilometern begann. Als der höchste Punkt gerade überwunden war, gab es einigen Applaus – nicht für mich, sondern für die schnellsten Läufer, die mir bereits entgegen kamen, bevor ich überhaupt den Wendepunkt sehen konnte.

Auf dem Rückweg wirkte nicht nur die Köhlbrandbrücke viel höher, auch die Minibrücke kurz vor dem Ziel war plötzlich ganz schön hoch. Das Ziel habe ich trotzdem nach einer für mich überraschend guten Zeit erreicht. Immerhin war ich so kaputt, dass mir das Krombacher Radler richtig gut geschmeckt hat.

Unser einziger Fan Anya – insgesamt bewegte sich die Zahl der Zuschauer im zweistelligen Bereich – hat noch ein Foto vom Team Martin² gemacht, bevor es auf den Heimweg ging.

Könnte gut sein, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sind, aber zuvor steht ja noch der Halbmarathon beim Oldenburger City-Lauf auf dem Programm.

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